Kröten
gehören zu den sogenannten ortsgebundenen Amphibien. Das heißt, dass die
Weibchen zum Laichen den Ort aufsuchen, an dem sie selbst das Licht der Welt
erblickt haben. Dieses Verhalten ist tief im Gehirn der Tiere verankert, sie
machen sich ganz automatisch auf den Weg, sobald die Temperaturen im Frühjahr
milder werden.Um
den Winter zu überleben und den zum Teil eisigen Temperaturen zu trotzen,
wandern die Kröten im Herbst in die Wälder, graben sich in Erdlöcher ein oder
verbringen den Winter in einer Höhle. Sobald die Temperaturen wieder im
milderen Bereich liegen, ab etwa 5 Grad Celsius, graben sich die Kröten aus und
machen sich auf den Weg zu ihrem Laichplatz. Dieser kann in manchen Fällen
einige Kilometer entfernt sein. Sollte ein Geburtsgewässer z.B. durch die
Trockenlegung von Feuchtgebieten die Beseitigung von Laichgewässern oder die
Verbauung von Bach- und Flussufern nicht mehr vorhanden sein, suchen sich die
Kröten ein neues Gewässer zum Laichen.Neben
ihren natürlichen Fressfeinden ist der Mensch die größte Gefahr für die Kröten,
denn jedes Jahr werden viele von ihnen bei der Wanderung von Autos überfahren.Doch
in ganz Deutschland gibt es Organisationen mit Tausenden von Helfern, die den
Kröten bei der Wegfindung auf ihren Wanderungen helfen.Für eine sichere
Überquerung von Straßen gibt es neben eigenen Brücken und Tunneln über bzw.
unter den Straßen auch Krötenzäune, die am Straßenrand aufgebaut werden. So
geführt hüpfen die Kröten am Zaun entlang, bis sie am Ende in einen Eimer
fallen. Diese Eimer werden von freiwilligen Helfern auf die andere Straßenseite
gebracht, wo sie die Kröten wieder aussetzen. Zusätzlich werden die Autofahrer
durch Verkehrsschilder und die Helfer auf die Krötenwanderung hingewiesen,
damit sie langsamer und vorsichtiger fahren.
Rehwild
Das Reh (Capreolus capreolus), zur Unterscheidung vom Sibirischen Reh auch Europäisches Reh genannt, ist eine überwiegend auf dem europäischen Kontinent vorkommende Hirschart. In Mitteleuropa ist es der häufigste und gleichzeitig kleinste Vertreter der Hirsche.Das Reh besiedelte ursprünglich Waldrandzonen und -lichtungen, es hat sich aber erfolgreich eine Reihe sehr unterschiedlicher Habitate erschlossen und kommt mittlerweile auch in offener, fast deckungsloser Agrarsteppe vor. Aufgeschreckte Rehe suchen gewöhnlich mit wenigen, schnellen Sprüngen Schutz in Dickichten, es wird deswegen und auf Grund einiger morphologischer Merkmale dem sogenannten „Schlupftyp“ zugerechnet. Rehe sind Wiederkäuer und werden als Konzentratselektierer bezeichnet, da sie bevorzugt eiweißreiches Futter äsen. Während des Sommerhalbjahrs lebt das Reh überwiegend einzeln oder in kleinen Gruppen, bestehend aus einer Ricke und ihren Kitzen, im Winter bilden sich Sprünge, die meist nicht mehr als drei oder vier Tiere umfassen. Rehe, die in der offenen Agrarlandschaft leben, bilden aber auch Sprünge von mehr als zwanzig Individuen.
Der Europäische Mufflon
Der Europäische Mufflon (Ovis orientalis musimon), jägersprachlich Muffelwild oder kurz Muffel genannt, ist die westlichste und kleinste Unterart des Mufflons. Verbreitet war er ursprünglich nur auf den Mittelmeerinseln Korsika und Sardinien, ist inzwischen aber in zahlreichen Gegenden Europas eingeführt worden.
Die männlichen Tiere der Mufflons werden Widder und die Weibchen Schaf oder auch Wildschaf genannt. Die Jungen heißen Lämmer und werden je nach Geschlecht auch Widderlamm oder Schaflamm genannt. In der jagdlichen Fachsprache werden weibliche Tiere vom vollendeten ersten Lebensjahr bis zu dem Zeitpunkt, zu dem sie erstmals Nachwuchs haben, Schmalschaf genannt. Das Gebären wird Setzen oder Lämmern genannt.
Die männlichen Tiere der Mufflons werden Widder und die Weibchen Schaf oder auch Wildschaf genannt. Die Jungen heißen Lämmer und werden je nach Geschlecht auch Widderlamm oder Schaflamm genannt. In der jagdlichen Fachsprache werden weibliche Tiere vom vollendeten ersten Lebensjahr bis zu dem Zeitpunkt, zu dem sie erstmals Nachwuchs haben, Schmalschaf genannt. Das Gebären wird Setzen oder Lämmern genannt.
Auf dem Lusen
Am vergangenen Wochenende habe ich mit meinem Freund Thomas Marth einen Ausflug über 2 Tage in den Bayerischen Wald unternommen.Unser Ziel war es, die Winterlandschaft auf dem Lusen zu fotografieren. Am Samstag sind wir voller Tatendrang um 03/30 Uhr losgefahren und um 06/30 Uhr standen wir auf dem Gipfel und konnten unseren Augen nicht trauen.
Schnee, Licht, Motive vom aller feinsten und fotografieren wie im Rausch. Ein Traum für jeden Fotografen wurde wahr.
Schnee, Licht, Motive vom aller feinsten und fotografieren wie im Rausch. Ein Traum für jeden Fotografen wurde wahr.
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